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Die Apuanischen Alpen

 

Die apuanischen Alpen sind eine Küstengebirgskette, die sich in der nördlichen Toskana zwischen den Gebieten von Lunigiana, Garfagnana und Versilia befindet. Zum Unterschied von den buchtigen Apenninenlineen sind die Umrisse holperig und die Hänge steil. Im Jahre 1985 hat die toskanische Gebietskörperschaft den Naturpark der apuanischen Alpen, der  sich uber eine Fläche von 543 km2 erstrickt, verwirklicht; auf dieser Fläche befinden sich zweindzwanzig Gemeinden. Die touristischen Informationszentren sind in Castelnuovo Garfagnana, Forno di Massa und Seravezza.

Die apuanischen Alpen unterschieden sich vom Apennin durch einen ausgeprägten morphologischen Aspekt. Die apuanischen Berggipfel, d.h. M. Sagro (1749 mt), M. Altissimo (1589 mt), M. Cavallo (1888 mt), M. Tambura (1895 mt) und Sella (1735 mt) erscheinen wie ein unfruchtbares, kalkiges Riff ohne Vegetation, das sich den westlichen feuchten Winden, die voll von Regen sind, entgegensetzt. Die abschüssigen Hänge nehmen die Regen durch die Karsthohlräume auf oder führen sie den steilen Kanälen entlang. Es gibt felsige Abstürze, die tausend Meter Höhe übersteigen, indem die Großartigkeit der Erhohung eindruckvoller wird. Die nördlichste Zone der Kette ist durch die Spuren der tausendjährigen Marmorausgrabenwerke gekennzeichnet, deren weiße Strome von Marmorschutt in der Ferne an den Schnee und die Gletscher erinnern. In der südlichen Zone der Kette, die Keinen Ausgrabenwerken unterworfen ist, weist die Landschaft die Merkmale auf, die typisch der Dolomiten sind. Die Folgebden Berge, d.h. M. Corchia (1678 mt), Pania della Croce (1858 mt), M. Forato (1230 mt), M. Nona-Matanna (1297-1318 mt) erscheinen wie "Schaufel", die von den waldigen Gebirgsgründen auftauchen. 

 
Die grüne Talsohle von F. Frigido und von T. Serra und Vezza ist durch Kastanien, Hainbuchen und Eichen gekennzeichnet. Die kieseligen Felsen machen die Böden wasser underchlässig und reich von Quellen mit gerengem Mineralgehalt und die Sturzbäche fließen schnell in den kleinen Täler gegen die größten Wasserläufe, die ins Meer münden.

Die Binnenzone der Garfagnana-Zone weist Eigenschaften auf, die von der Meereszone verschieden sind: die Erhebung fällt saft von der Hauptkette gegen die Furche des Flusses "Serchio" ab, der das apuanische Gebit begrenzt. Die Talebenen der Rechtsnebenflüsse des "Serchio" (d.h. S. di Gramolazzo, Edron, Turrite Secca, Turrite di Gallicano, Turrite Cava) nehmen künstliche Seebecken zur Elektrizitätserzeugung auf. Von der mittleren Wasserscheide gehen die Bergrüchen ab, zu denen die höchsten Bergspitzen zählen: M. Pisanino der höchste (1947 mt.), Pizzo d'Uccello (1782 mt.), Roccandagia (1708 mt.), Sumbra (1765 mt.), Pania Secca (1709 mt) und Pizzo delle Saette ( 1720 mt.). Die Spuren der Eismorphologie sind in Orto di Donna - Val Serenaia, Campocatino, Arnetola und Puntato noch ersichtlich; die Zone von Carcaraia, Tambura und Roccandagia weisen Karstforme auf, die durch Dolinen und Karstbrunnen gekennzeichnet sind. Die Vegetation bedeckt sehr weite Flächen; von den Buchenhainen des Flußes Serchio abwärts können wir Kastaniewälde, Buchenwälde und Weiden finden, bis man die felsige Vegetation der Gipfel erreicht. Die baumartige Vegetation unterbricht sich nur in der Nähe der Orte, bei denen bebaute Felder sich befinden, weitere landwirtschaftliche Zonen liegen auf einer Höhe von ungefähr tausend Metern in der Nähe der Weiden auf der Alm.

 

                                       (by Antonio Bartelletti)